Der Vorstand geht segeln

Am letzten Samstag trafen sich der Vorstand mit ihren Begleiterinnen im Hafen von Chevroux am Neuenburgersee. Einmal raus aus der Turnhalle, wurden die beiden Segeljachten, eine Dehler Varianta 65 und die Beneteau FC8 bestiegen. Ein kurzes Briefing, dann liessen sich die Motoren starten, welche die Boote aus dem grössten Binnenseehafen Europas, auf das Neuenburger-Meer brachte. Nach gesetzten Segeln und bei mässigem Wind wurde die andere Seeseite angepeilt. Nach ein paar Segel-Manövern wurde der Kurs neu eingestellt. das Ziel diesmal, die Uferzone neben dem Hafen, wo sich die beiden Boote unter Anker, zu einem Päckchen vereinten.  Skipper Markus und Skipperin Doris zauberten eine reichlich gefüllte Kühlbox auf Deck und es ist nicht schwer zu erraten, dass schon bald der wohlverdiente Ankertrunk serviert wurde.

Bei auffrischendem Wind ging es wieder zurück in den Hafen von Chevroux, wo uns im Restaurant La Roselière das Abendessen wartete.
Nach einem gemütlichen Abend traten die neu gebackenen Kapitäne und Matrosen den Heimweg an.

Ich danke den Mannschaften für die gute Arbeit an Bord.
Ein Dankeschön auch an Markus und Doris für den Apéro.

Hier gehts zum Segelfilm

Wanderung bei Grenchen vom 27.8.2021


Das Wetter zeigte sich diesmal von der besten Seite, nachdem die Wanderung vom 30. Juli verschoben werden musste. Ein Grüppchen Turner, es waren diesmal nicht gerade viele, trafen sich bei der Schiffläntti, von wo aus es der Aare entlang, in Richtung Altreu ging. Zum Abschluss der Wanderung stand die Besichtigung des neu erstellten Turnerstadions, wo wir uns in vergangenen Jahren ja oft bei unserem Sommerevent getroffen hatten. Ich gehe davon aus, dass beim dortigen Abschluss-Trunk  noch viele alte Erinnerungen aufgefrischt wurden.

Danke an Pietro für das Organisieren.

Besichtigung der „Militärischen Sperre Erlach“ auf dem Jolimont

Besammlung zur heutigen Exkursion war der Parkplatz beim Tennisplatz in Erlach, wo wir von Fritz empfangen wurden.  Nach einer kurzen Fahrt mit den PW’s nach Tschugg hiess es Sonnenhut und Rucksack auf, denn ab hier ging es zu Fuss weiter in Richtung Jolimont. Der 602 m hohe Hügelzug liegt zwischen Bieler- und Neuenburgersee.

Beim ersten Stopp an der Tüfelsburdi bestaunten wir mächtige Granitblöcke, welche aus dem Val de Bagnes im Wallis stammen. Wie sind diese Giganten wohl hier hergekommen? Fritz lüftete das Geheimnis, indem er uns einen kurzen Einblick in die Erdgeschichte gab. Bald wurde allen klar, dass diese Steine nicht vom Teufel, sondern mit Hilfe des Rhonegletschers, vor etwa 10’000 Jahren in der Würm-Eiszeit auf den Jolimont gelangten. Zu dieser Zeit war diese Gegend noch mit einer 600m dicken Eisschicht überdeckt.

Beim nächsten Halt standen wir vor dem Eingang einer Bunkeranlage aus der Zeit der letzten beiden Weltkriege. Vor dem Einstieg in die Unterwelt gab uns René vom Verein „Historische Militäranlagen Freiburg/Bern“ viele interessante geschichtliche Informationen dieser Gegend.

Entschlossen zückten wir unsere Taschenlampen und stiegen über die rutschigen Treppen hinunter in eine militärische Steinzeit. Kaum auszumalen, dass sich die Wehrmänner hier über Tage und Wochen aufhalten mussten. Nach der spannenden Erkundung dieses verästelten Tunnelsystems waren alle sichtlich erleichtert, den sicheren Ausstieg wieder gefunden zu haben.

Das letzte Stück zum Schlossgarten über dem Städtchen Erlach war schnell bewältigt und bei herrlicher Aussicht in Richtung Le Landeron  und La Neuveville liess sich unser obligates Zvieri geniessen.

Nach einer zweiten Besichtigungstour der Verteidigungsanlage bei Erlach endete diese spannende und vorzüglich organisierte Exkursion von Fritz und René.

Vielen Dank den beiden, dass wir einmal mehr einen interessanten und gemütlichen Nachmittag miteinander erleben durften.

Unter den folgenden Links findet ihr noch viele lehrreiche erdgeschichtliche Informationen, zusammengefasst von Fritz. Danke!

Tüfelsburdi
Geologie Schweiz
Erdgeschichte

Eine Wanderung über den oberen Bolzisberg mit Ueli Stucki

Bei herrlichstem Sommerwetter trafen sich am 28. Mai ein Grüppchen  SGT Männer im Emmental zu einer Wanderung mit Rundgang in einer Schweinefarm.

Abgerundet wurde der Wandertag mit einem kulinarischen Schmaus und ländlichem Ambiente.

Vielen Dank an Ueli Stucki für die Organisation!

Ein Déjà-vu bei der Chutzenhütte, am 23. April 2021

Es war nicht das erste mal, dass wir uns beim gemütlichen Grill-Platz des Vereins Chutzenturm durch Hans Bapst verwöhnen liessen.
Natürlich musste das Highlight zuerst auf einem beschwerlichen und mit Sicherheit 30 Minütigen Fussweg verdient werden. Der kurze Halt am Waldrand erlaubte einen Blick auf die Jurakette und das legendäre Wohn- und Pflegeheim Frienisberg. Urs wusste zu erzählen, dass das Anwesen in früheren Zeiten oft als letztes Domizil von verknechteten Leuten aus der Landwirtschaft diente.
Wie froh wir doch sind, nur etwas ausgediente Turner zu sein und beim SuisseGymTeam unser Gnadenbrot gefunden haben.

Bei der Chutzenhütte angelangt, stand Hans schon am Zapfhahn bereit, den der anstrengende Aufstieg hatte schon etwas Durst bereitet.
Im zweiten Teil dann Grilladen, Rotwein und zum Dessert das nie fehlende Geschichtlein von Fritz.

Die wichtige Nachricht von Ueli, dass wir ab nächster Woche unseren Trainingsbetrieb in der Rüti-Halle wieder aufnehmen können, haben wir mit einem Extra-Gläschen gefeiert.

Es war ein schöner Nachmittag, ein schöner Ort und hoffentlich nicht zum letzten mal!
Danke dem OK und ganz speziell unserem Hans Bapst.

Besuch bei Otto Riesen in Kirchlindach, am 16. April 21

Üse Öttu isch wieder da!

Ausgangspunkt war der Parkplatz beim Restaurant Linde in Kirchlindach, wo uns ein strahlender Öttu in Empfang nahm. Das Programm war schnell erklärt. Heute nur eine verkürzte Wanderung, dafür ein Zwischenstopp bei Öttus Freiluftmuseum. Hier erhielten wir einen weiteren Einblick in das kreative Schaffen des Künstlers. Natürlich durfte auch bei diesem Kunstobjekt die hölzerne Kugel nicht fehlen.

Nach dem Rundgang durch den Wald, oberhalb von Kirchlindach fanden wir oder allen voran Ueli, den Grillplatz Leutschen. Erwin und Otto hatten schon eingefeuert.
Rasch zauberte der Eine oder Andere ein Fläschchen auf den sonst so kahl wirkenden Picknick-Tisch. Erwin stellte Kartoffelsalat bereit und schon waren die Cervelats auf dem Grill.

Otto hatte noch weitere Überraschungen auf Lager. Es kündigte sich nämlich Besuch vom TV Kirchlindach an. Karin die Präsidentin machte uns einen Freundschaftsbesuch und Otto holte rasch ein verstaubtes Bild aus der Tasche. Das sei der Lebensbaum des TV Kirchlindach, welcher einmal an dieser Stelle gestanden habe. Jeder Apfel ist ein Vereinsmitglied und Otto konnte gar nicht stoppen mit seinen Erzählungen bis die ersten Cervelats riefen: „Mir si düre!“

So genossen wir bei Speis und Trank die Aussicht zu den Bergen – leider waren noch ein paar Wolken dazwischen. Auch wenn noch nicht alles ist wie früher, wir waren glücklich darüber, wieder einen gemütlichen Nachmittag miteinander verbringen dürften.

Mir si froh dr Öttu wieder z ha und danke am Erwin für ä Härdöpfelsalat.

Bis zum nächsten mal.

Eiszeit-Reservat Ostermundigenberg

„Chempä u luter Chempä“ gab es bei der heutigen Exkursion auf dem Ostermundigenberg zu bestaunen. Franz führte uns 40 Millionen Jahre zurück in die Zeit, als unsere Alpen entstanden. Er sprach von Platentektonik,  von Kontinentalverschiebungen zwischen Afrika und Europa und vom Aare- und Rohnegletscher, welche uns diese Steine einst aus dem Alpenraum hergebracht hätten. Die Würm-Eiszeit endete vor 10’000 Jahren, die Gletscher zogen sich zurück, hinterliessen aber viel Geröll und Gestein, welches über Jahrhunderte als willkommenes Baumaterial Verwendung fand. Viele der tonnenschweren Fundstücke stehen heute unter Schutz.

Auf der Nordseite des Ostermundigenberges trafen wir auf die weit herum bekannten Sandsteinbrüche, welche vorwiegend im 18ten und 19ten Jahrhundert genutzt wurden. Beeindruckt waren wir von den hohen Abbruchwänden, aus welchen die tonnenschweren Sandsteinblöcke einst präzise heraus gearbeitet wurden.

Als nächstes Etappenziel erreichten wir einen schön angelegten Picknickplatz, natürlich geschmückt mit Granit-Blöcken – die Picknick-Tische haben uns aber diesmal mehr fasziniert. Zur Auflockerung organisierte Franz ein Eiertütschen, welches  Otto zu seinen Gunsten entschied.

Auf dem Weg zurück zum Parkplatz erfolgte noch ein letzter Zwischenhalt. Franz erzählte von den Ramseyers, welche schon im 1800 Jahrhundert das Gümligental besiedelten. War das nicht die Gelegenheit um diesen schönen Nachmittag mit dem weit herum bekannten Ramseyer-Lied zu beschliessen. Fritz stimmte an und fand sofort die richtige Tonlage. So hallte das „Ramseyers wei go grase ..“ durch das enge Tal, nicht immer alle im gleichen Takt, aber hier hat sich wohl niemand daran gestört.

Zurück bei den Autos ein Strahlen in den Gesichtern und zum Abschied gar ein Händedruck.
Danke Franz für die tolle Führung. Hier findet ihr noch weitere Infos von ihm.

Am nächsten Freitag geht es weiter. Infos folgen. Bis bald.

Frühlingswanderung bei Münchenbuchsee

Mit etwas Misstrauen wurden die wärmenden Sonnenstrahlen an unserem Besammlungsort zur Kenntnis genommen – vielleicht doch noch eine Jacke einpacken?
Dann setzte sich der mittlerweile harte Kern der SuisseGymTeam-Alternativprogramm-Wandergruppe von Münchenbuchsee aus in Bewegung. Begleitet von ersten Frühlingsblumen und Vogelgesang, führte der Weg über Feld und Wald, zuerst in Richtung Schüpberg und zurück nach Diemerswil.

Ein kurzer Halt gab es beim Amphibienbiotop Bärenried wo es für einmal keine Biberspuren auszumachen gab.

Gezielt, schon fast im Stechschritt, dann die letzten Meter und wir erreichten den Picknickplatz Mettlen, wo Joseph für uns ein herrliches Bure-Zvieri organisiert hatte.

Vor zwei Wochen durfte er seinen 65ten Geburtstag feiern und er wollte dieses Ereignis, nachträglich mit uns feiern.

Herzliche Gratulation und ein Dankeschön an unsere Gastgeber Susanne und Joseph.

Wir liessen den Nachmittag in idyllischer, bäuerlicher Umgebung ausklingen, bevor wir auch noch den kurzen Rückweg zu unseren Autos fanden.

Am nächsten Freitag (Karfreitag) findet kein Ausflug statt.
Am 9. April geht es weiter. Informationen folgen via WhatsApp oder ihr findet sie HIER.

Erkundung von Schüpfen und seiner Geschichte

Bei zügiger Bise begrüsste uns Kari vor dem Restaurant Bahnhof und begann sogleich mit einer Einführung in die geschichtsträchtige Region rund um Schüpfen.

Ein kurzer Fussmarsch führte uns ins Zentrum des Dorfes, dessen Name erstmals im Jahre 1208 als Scuphon (Alemannisch: Scheune) erwähnt wurde. Kari weiss fast von jedem Haus etwas aus dessen Geschichte zu erzählen.
Durch das Oberdorf erreichten wir die Gedenkstätte des legendären Alt-Bundesrates Ruedi Minger. Dass Schüpfen ein wichtiges Dorf ist zeigt auch die Tatsache, dass mit Jakob Stämpfli und Karl Schenk, zwei weitere Bundesräte, einen Teil ihres Lebens in Schüpfen verbrachten.

Der nächste Halt befand sich dann bei einer fast nur den Einheimischen bekannten Höhle, am Fusse des Schüpberges. Sie diente in früheren Zeiten für das Einlagern von Bier. Geschichtlich bekannt ist auch, dass der Turnverein in früheren Jahren hier das berühmt-berüchtigtes Höhlifescht veranstaltete. Auf nähere Details wollte Kari jedoch nicht eingehen.
Ausgerüstet mit Taschenlampen konnten wir diese heiligen Katakomben besteigen. Leider war von Bier keine Spur mehr vorhanden!

Nach einem weiteren Fussmarsch erreichten wir den Picknick-Platz Lindenspitz. Elisabeth mit Hund empfingen uns mit Speckzüpfe aus der Bäckerei Minger. Es sei die beste der Welt, wurden wir belehrt. Urplötzlich standen auch Gläser und Weinflaschen auf dem Tisch. Bei sanfter Abendsonne und einem Geschichtlein von Fritz, fand auch diese SGT-Exkursions-Wanderung ihren würdigen Abschluss.

Vielen Dank an Kari und Elisabeth fürs Organisieren.

Eine Zusammenfassung der „Geschichte und Geschichten von Schüpfen“ von Kari findet ihr HIER.

Der nächste Ausflug findet bei Joseph in Münchenbuchsee  statt. Wir freuen uns!

 

Wanderung vom 12. März 2021

Wanderung durch den Golfpark und rund um den Moossee.

Die schönste Zeit im Leben sind die kleinen Momente, in denen du spürst, du bist zur richtigen Zeit am richtigen Ort.

Trotz dem kühlen Wind, bewegen sich – Coronakonform – 30 Beine von der Seerose Richtung Golfpark. Auf einer grossen Fläche zeigt
sich die Anlage sehr gepflegt, mit einigen Biotops und Bächen.

Was golfen wohl kostet? Selbstfahrende Trollys, Ausrüstung, entsprechende
Kleidung, Jahresbeitrag usw.

Nun, ein wunderschöner Biberdamm entzückt uns. Ohne Schnickschnack und Platzreife entstand hier ein massives schönes Bauwerk.

Zurück bei der Seerose starten wir gleich die Umrundung des Moossees. Auf einer Plattform geniessen wir die verdiente Wanderpause.
Einen Ort, den man einfach geniessen muss.
Am Südufer queren wir ein wunderbar gestalteter Spiel- und Picknickplatz, bevor wir ein Relikt aus der Pfahlbauerzeit am Moossee bestaunen.
Der Rückweg zur Seerose entlang der Bielstrasse ist dann weniger beschaulich. Da haben wir genügend Zeit, zusammen zu plaudern und denken auch an unsere Turnkameraden, die sich von schweren Erkrankungen erholen und hoffentlich bald wieder zu uns stossen werden.

Bis am nächschte Fritig am zwöi!
Ueli Ryser

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